Klasse Überblick über lernen 2.0
Piratenpartei Pressekonferenz - Phoenix_VOR ORT BerlinWahl 2011.mp4 (von pupetv)
Erfrischend improvisierte Pressekonferenz!
“… Lernprozesse öffentlich dokumentieren …”
Let’s Start a Learning Revolution (von Skillshare)
“Bildung … Wollte man sie einem Außerirdischen beschreiben, sollte man bei ihren Idealen beginnen. Sie will, dass alle Menschen sich selbstbestimmt ein Bild von der Welt machen können. Mit ihrer Unterstützung sollen sich die Menschen Hintergrundwissen erschließen, kritisch reflektieren und selbständig eine Meinung bilden. Sie findet, dass möglichst jeder Einzelne aktiv etwas zum großen Ganzen beitragen sollte. Zumindest können sollte. Die Ideen der Aufklärung findet sie immer noch gut. Ihre Zielgruppe: alle Menschen. Kopfzerbrechen macht ihr, dass sie diejenigen am besten erreicht, die sie vielleicht am wenigsten brauchen. Deswegen sucht sie nach niedrigschwelligen Möglichkeiten des Zugangs auch für breitere Schichten. In der praktischen Arbeit ist Text ihr bevorzugtes Medium. Aber eigentlich wünscht sie sich mehr Vielfalt in ihren Formen, würde auch gerne mehr mit Bildern, Videos oder Audios arbeiten. Eines ihrer obersten Gebote lautet: umstrittene Sachverhalte müssen auch als kontrovers dargestellt werden! Ein anderes: Komplexität muss zunächst so reduziert werden, dass ein Einstieg in das Thema möglich ist. Anschließend kommen bei Bedarf Vertiefung und Erweiterung. Ihre Akteure streiten gerne untereinander. Meist kriegt der Rest der Welt das nicht mit und wenn doch, dann versteht er die Diskussion nicht. Überhaupt fühlt sie sich oft gar nicht gut verstanden …”
pdf-Sammelband über partizipative, offene Konferenzformate
“1. Der herrschende Lernbegriff stammt aus der Industriegesellschaft, in der ausschließlich explizites, systematisches, formelles, institutionalisiertes Lernen galt und der mit dieser Gesellschaft überhaupt erst entstand – was seine berechtigten Gründe hatte. (Ohne systematisches Lernen war in dieser Industriegesellschaft, so wie sie historisch war, offenbar die Literacy der Bevölkerungsmehrheit sowie die Ausdifferenzierung der Wissenschaftssysteme nicht zu organisieren. Jedenfalls ist diese Lösung historisch konkret geworden und keine andere.) 2. Wir sind nicht mehr in der Industriegesellschaft. 3. Computer Literacy, also ein adäquater Umgang mit dem neuen #Leitmedium, – unabhängig davon, was konkret wir uns darunter vorstellen – wird ganz offensichtlich NICHT systematisch, institutionalisiert und formell erworben, sondern wird in der Realität – also in der vorauslaufenden und derzeit beobachtbaren Praxis – informell, nicht formell, „wild“ (Sturzenhecker), spielerisch (!) und während der Arbeit (Learning by doing) erworben. Man sieht: Nicht nur die Prämierung von Lernformen verändert sich in der gesellschaftlichen Praxis, sondern auch die Abgrenzungen zwischen „Spielen“, „Lernen“, „Arbeiten“ – die doch die Voraussetzung für die Errungenschaften des Industriezeitalters waren – sind schon eine ganze Weile nicht mehr, was sie waren. Jedenfalls im Leben außerhalb der Schule nicht.” shift / Blog von Lisa Rosa